Kennzeichen:
Adulte Tiere:
- Oberseite des Männchens grau mit hellgrünen Inselflecken.
- Oberseite des Weibchens fast weiß mit grünen Inselflecken,
- an den Flanken der Weibchen meist rötliche Warzen.
- Körper etwas schlanker als der der Kreuzkröte.
- Pupille waagerecht,
- zitronengelbe bis grünliche Iris.
- Große, flache Drüse über dem Ohr.
- Oberseite mit vielen, nicht stark ausgeprägten Warzen.
- Männchen haben an der
- Kehle eine Schallblase.
- Größe: Männchen bis 80 mm,
- Weibchen bis 90 mm.
Verbreitung in Österreich:
In den Laubwäldern des Wienerwaldes gibt es nur inselartige Vorkommen.
Vermeidet zu große Höhenbereiche.
Details sind auf der
Verbreitungskarte zu sehen.
Lebensraum:
Terrestrischer Lebensraum :
- Vorwiegend in den Bewuchsformen Grünland,
- Agrarland und bewuchsfreie Stellen,
- in Bereich von Komposthaufen
- Waldrändern / Lichtungen,
- Feld- / Wiesenraine,
- Böschungen / Dämme und
- Hecken / Gebüsche,
- wobei Siedlungsräume und
Feld- / Acker- / Anbaugebiete deutlich bevorzugt werden.
- Die Geländeformation ist überwiegend eben, wobei
eine deutliche Akzeptanz für Süd- / Südwestlagen besteht.
- Der Habitat ist von schütterem Bewuchs in allen
Schichten, insbesondere der Gehölze charakterisiert, wobei Kraut- und
Strauchvegetation auch stärker ausgeprägt sein können.
Aquatischer Lebensraum :
- An temporären oder permanenten , stehenden
Gewässern mit überwiegenden Flachwasserzonen und häufig
Verlandungsgebieten, kaum an solchen mit Steilufern.
- Eine hohe Akzeptanz zu großen /tiefen aber auch
kleinen /seichten Gewässern, mit mäßig entwickelter bis vegetationsfreier
heterogener oder vertikale Vegetationsstruktur,
- häufiger jedoch an pflanzenlosen Gewässern.
aquatischer Lebensraum
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Lebensweise:
- Wie alle Steppenbewohner sind die Wechselkröten wechselnden
klimatischen Bedingungen angepasst.
- Sowohl Hitze und Trockenheit, als auch starke Kälte werden gut vertragen.
- Bevorzugter Aufenthaltsort sind offenes Gelände,
auf Feldern und Gräben und in der Nähe von permanenten Gewässern.
- Diese Art scheint mehr an das Wasser gebunden zu sein, als andere Kröten.
- Wechselkröten sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
- Eine Krötenart, die sich mit schnellen, relativ weiten Sprüngen fortbewegt und die sehr geschickt klettern kann.
- Sie entfernt sich teilweise sehr weit von offenen Gewässern.
- Die Wechselkröte toleriert erhöhten Salzgehalt der Laichgewässer.
- Die Winterruhe beginnt vor Einsetzen der ersten
Nachtfröste und dauert bis Ende März, bzw. in langen Winterperioden bis Mitte April.
- Überwinterungsplätze sind vorwiegend Stellen unter größeren Steinen, oder natürliche Erdhöhlen.
- Laichzeit ist von April bis Juni.
- Keine unbedingte Laichgewässertreue.
- Als typische Steppenart, wandert sie mitunter
über größere Entfernungen um nach Insekten zu jagen.
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Abwehrverhalten:
im Wasser: Flucht in die Tiefe
an Land: Flucht in Deckung
bei Berührung: kein nennenswertes
Ruf:
- Der Ruf ist ein anhaltendes Trillern, das
allmählich lauter und höher wird.
- Klingt wie "Ürrr", "Ürrr", zwischen
den Trillern längere Pausen.
- Wird oft mit dem Ruf der Grille verwechselt. Allerdings
ist die Tonhöhensteigerung nur für die Wechselkröte charakteristisch.
- Der Ruf ist nicht sehr weit zu hören.
- Rufzeit 10 bis 15 Sekunden.
Balz und Fortpflanzungsverhalten:
Paarung:
Geschlechtsverhältnis : Männchen in der Überzahl
Eireifung: 4 oder 5 Tage nach Eiablage
Ablaichen: von April bis Juni
Zahl der Eier: 1000 bis 2000 Eier in bis zu 2m langen Laichchnüren, die zwischen
Wasserpflanzen befestigt werden.
Larven:
Graubraune Larven mit bis zu 4,5 cm Körperlänge.

Seitenansicht
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Nahrung:
- Insekten
- Regenwürmer
- Nacktschnecken
Feinde: alle nächtlichen Räuber, Schlangen
Gefährdung:
- Umweltverschmutzung
- Verlust der Laichgewässer
- Sraßenverkehr
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